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Wo bleibt die Autobahn

 A14

in der Altmark?

letzte Aktualisierung 30.04.2015

 

Wir brauchen die A14, aber ohne Radwege und Ampeln gibt es keine Sicherheit

an der Gartower Kreuzung B189/ L2 Richtung Hamburg. Deshalb fordere ich:

 

1.) Vor dem Bau der A14 in der Altmark: vernünftiges Gesamtkonzept

2.) Ampeln und Radwege an der “Gartower Kreuzug”: B189/ L2 (siehe unten)

 Radwege auch: von Groß Holzhausen nach Krüden - Kinder gehen zum Eigenschutz täglich im, bzw. am Graben zum Schulbus!!!

von Seehausen nach Arendsee/ nach Beuster (mit dem Ausbau der K1020 und Bau der A14)

von Aulosen nach Krüden (ist jetzt sogar offiziell geplant - es wird die nächsten Jahre aber nichts passieren, so wie bis jetzt nichts hier unternommen wurde)

 

Altmarkzeitung 10.05.2014:

RadwegB1_AZ_2014-05-12
RadwegT1_AZ_2014-05-11
AZ 2014-05-29

Alles gut:??? --> Die A14 kommt! Der Bau wird im Süden von Colbitz und im Norden von Ludwigslust/ Karstädt vorangetrieben. Die Planung der A14 bei Seehausen/ Vielbaum Abschnitt 3.1/3.2 ist abgeschlossen. Ein längst überfälliger Radweg entlang der L2 ist geplant.

Die Realität ist aber so: Noch kein Spatenstich In der Altmark für die A14! Anfrage Radwege und Ampeln: verschränkte Arme sind die Antwort!

Keine A14, keine “blühende Landschaften”, keine Ampeln und Radwege für Schulkinder, viele Orte haben sehr schlechten Straßen.

Keine Planungsfeststellung!

Der Bau des Radweges entlang der L2 ist mittlerweile im Landesplan enthalten und wird von zwei Trägern wie folgt umgesetzt: 1.) Teilstück: Ortsausgang Vielbaum bis Gartower Kreuzung und ca. 200m weiter bis zur Bahnschranke Richtung Seehausen: Umsetzung mit Autobahnbau vom Bund und EU. Das 2. Teilstück (I)weiter von Bahnschranke bis Seehausen (Umfluter) und (II)Krüden bis Aulosen: Landesstrassenbaubehörde Sachsen-Anhalt Nord in Stendal. Teilstück “I”: weder Streckenführung, noch Eigentumsverhältnisse sind hier in irgendeiner Form geklärt. Es gab bis zum Treffen, siehe Bild oben AZ vom 28.05.2014, in KEINER FORM eine Aktivität, um aus der Theorie eine Praxis zu machen. Der planungs- und durchführungsbeuftragte Herr Krüger von der Landesstrassenbaubehörde in Stendal sicherte hier (mit verschränkten Armen) zu, dass umgehend Gespräche mit Verantwortlichen geführt werden, um die Planungvon dem Bahnübergang bis nach Seehausen voranzutreiben und in naher Zukunft mit kleinen Schritten zu beginnen. Es wurde zudem eine aktuelle Wandzeitung und eine Unterschriftensammlung an Herrn Krüger übergeben. Unterschriften “für Radweg und Ampeln” können weiterhin jederzeit bei den derzeitigen fünf Initiatoren geleistet werden. Wir (und auch ich) werden sehen was in naher Zukunft möglich ist.

 

30 Jahre überfällig :

 

Ein RADWEG von Vielbaum nach Seehausen

 

Die nördliche Altmark zwischen Hamburg und Berlin an der Elbaue ist unsere sehr lebenswerte, schöne und vielerorts naturbelassene Heimat: einzigartiges Vogelparadies, einzigartige Dorfkirchen und Fachwerkhäuser, Anglerparadies, Elberadweg, Altmarkspargel, “Altmärkische Hochzeitssuppe”, usw. führen zahlreiche Touristen immer wieder hierher.

Die Altmark zählt jedoch als sehr strukturschwach und die Politik setzt durch die geplante Autobahnverlängerung A14 besonders auf wirtschaftliche Stärkung. Diese A14 wird mitten durch die Altmark und direkt durch Vielbaum seinen Verlauf nehmen. Es wird hier die am meisten “Grüne Autobahn” gebaut: Froschtunnel/ Fledermausschutz/ Brücken für Reh und Co.. Das ist alles gut so. Aber was ist mit uns, unseren Schulkindern, den Rentnern, den immer größeren Radtourismus? Wir brauchen Radwege, besonders hier entlang der L2 (letzter mautfreier Abzweiger von der A9 kommend/ B189 nach Hamburg und Bremen) über Bömenzin, Aulosen, Wanzer, Pollitz, Krüden, Vielbaum nach Seehausen.

Die L2 mündet direkt bei Vielbaum an der “Gartower Kreuzung” in die B189, später hier in die A14. Da kann es doch nicht sein, dass dieser Verkehrsknosten nicht jetzt schon für Autofahrer und Radfahrer sicher gemacht wird “weil hier nur Priorität 2” vorliegt. Nur eine Ampel an dieser Kreuzung kann jetzt den stoßweise unheilvollen großen Verkehrsstrom sicher steuern. Selbst ein Radweg ohne Ampeln an der Kreuzung bedeutet immer Lebensgefahr!

Das ist ein unhaltbarer Zustand! Wir werden uns weiter dafür einsetzen, dass ein Umdenken erfolgt und Radwege jetzt gebaut werden. Auch “wir sind das Volk”. Die Autobahn soll so geplant, 4-12Meter hoch durch unsere Landschaft führen. Ohne Schallschutz. Dabei könnte es etwa 5km weiter westlich in Erdhöhe im besseren Einklang mit Natur und Mensch viel, viel billiger gehen. Warum sprechen Poliker zu uns nicht das aus, was zu dieser Planung geführt hat?! Vielleicht gibt es machbare Alternativen?!

Und noch ein Faktum: Durch diese starke Bündelung des Verkehrs um Seehausen mit dem Bau der A14, plant und baut man hier die zukünftige Stau-Region. Bei Unfall oder Baustellen ist ein sogenannter “Verkehrsinfarkt” unausweichlich mit eingebaut! Dazu bedarf es nur eine Vollsperrung einer Fahrspur auf der neuen A14. Dann wird man kaum noch von Vielbaum nach Seehausen kommen (Verlängerung der L2 zur “neuen” B189).

 

Ja, wir brauchen die Autobahn, aber noch mehr brauchen wir unsere Menschen hier.

 Kein Planer wird jemals die Verantwortung für einen verunfallten Radfahrer oder Autofahrer übernehmen.

 

Jeder kleine Schritt zählt! Zwei neue Warnschilder seit Anfang September 2014 an der B189 Höhe Kreuzung L2/B189

2014-09-03 neues Warnschild

Gern lese ich dazu auch Ihre Meinung: bitte an info@pcb-elektronik.de (keine Veröffentlichung Ihrer Beiträge)