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Wo bleibt die Autobahn

 A14

in der Altmark?

letzte Aktualisierung 30.04.2015

 

Schlechte Planung der A14 durch die nördliche Altmark:

 

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Die aktuelle Planung A14 durch die Altmark/ Bauabschnitt 3.1/3.2 entlang: Seehausen - Vielbaum - Geestgottberg

Vom Süden kommt die A14 bei Colbitz wieder einige Kilometer näher. Bis Stendal scheint die A14 in einigen Jahren möglich. Auch aus Norden kommend ist die A14 über  Ludwigslust in Karstädt im Jahr 2018 angekommen. Man sieht ”an jeder Ecke” Aktivität, doch die Altmark schläft:

Aus meiner (!) Sicht wurde der Verlauf der A14 in unserem Abschnitt 3.1 grob falsch geplant.

In der Altmark wird offensichtlich nichts für die A14 erreicht und leider zu wenig für die Menschen getan! Wer hier an der Gartower Kreuzung L2 zur B189 täglich mit PKW, Rad fahren muss, kennt die Gefahr ohne Ampeln und Fahrradweg an einer oft überlasteten Kreuzung. Diese wird gemäß der Planung die zukünftige Autbahnabfahrt “AS Vielbaum der A14” Richtung Lüneburg/ Bremen/ Hamburg. Nur Radwege und Ampeln können jetzt Abhilfe schaffen, auch wenn diese Ampel 100.000EUR kostet. Die vorliegende Planung der A14 im Abschnitt 3.1 dürfte 100-tausende gekostet haben. Der notwenige und wichtige Bau der A14 bringt aber in Zukunft mit den unbestrittenen Vorteilen auf Basis dieser Planung für die Bewohner (Schulkinder, Touristen, Rentner usw.) enorme Belastungen mit sich: unsere B189 als wichtigste regionale Straße verschwindet auf einem wichtigem Teilstück/ Unklarheit über den dann notwendigen Ausbau der K1020 als “neue B189” /kein Schallschutz bei hoher Trassenführung/ A14 bis auf wenige Meter von Grundstücken/  ländliche Verkehrsströme werden nicht berücksichtigt/ bei Geestgottberg bis 12m Höhe der Autobahn auch für Radfahrer und Bauern/ sehr hohes Risiko eines Verkehrsinfarktes/ der “Hamburg-Verkehr” mit immer mehr Schwerlastfahrzeugen entlang der L2 ist für die Anlieger kaum erträglich, Umwege, usw..

Natürlich brauchen wir die A14 in der Altmark. Die Planungsfeststellung Verkehrseinheiten 3.1/3.2a in der nördlichen Altmark A14 bei Seehausen/ Vielbaum/ Geestgottberg Richtung Wittenberge ist jedoch alles andere als “Gelungen” zu bezeichnen und bekommt von mir nur die Note “mangelhaft”. Gründe: FALSCHE STRECKENFÜHRUNG, (fast) keine Radwege, 4 bis 12m(!) hohe Strassenführung ohne Schallschutz, “Wegnahme” unserer wichtigsten regionalen Bundesstraße B189 durch “Überbauung” und späteres Hochstufen der völlig desolaten, schmalen Holperstraße K1020 ohne Radweg zur “neuen B189” (der Ausbau ist derzeit völlig unklar) und zuviele Bürger(innen) werden hier unmittelbar durch neue Verkehrsströme der A14 und durch ihre Nähe in Ihrer Lebensqualität erheblich negativ beeinflusst..

Dabei könnte (aus meine Sicht) die zukünftige A14 in der Altmark, Verkehrseinheit 3.1/3.2, nur etwa 5km weiter westlich deutlich optimaler und vor allem viel billiger gebaut werden: den Verlauf nicht zwischen Vielbaum und Seehausen führen, sondern zwischen Krüden und Scharpenhufe. Dann hätte man keine hohe Trassenführung der A14, unsere so wichtige B189 würde erhalten bleiben, sehr viel Verkehrsstreß und Gefahren würden erst garnicht entstehen, die Wahrscheinlichleit eines “Verkehrsinfarktes” ist dann deutlich geringer, die kaputte K1020 bleibt “kaputt”, aber es stört Niemanden (außer den Anwohnern!), die schon jetzige schlimme Situation fehlender Radwege würde NICHT noch weiter eskalieren. Gegenargumente dazu: erneut wären sehr hohe Planungsgelder erforderlich/ die Planung müsste am Rande der Biosphärenreservat Elbe erfolgen und von “hoher Stelle” müsste bestätigt werden, dass die vor vielen Jahren stillgelegte Eisenbahnlinie Geestgottberg-Arendsee auch zukünftig nicht mehr genutzt wird (so wird keine weitere Brücke benötigt)  ...und es müssten nicht wenige Behörden und Politiker über ihren Schatten springen!

Der springende Punkt ist nach meinem Erkenntnisstand hierbei jedoch unser Elbe-Naturschutzreservat: Die Gelder für den Bau der A14 kommen vom Bund und der EU. Da läuft man Gefahr, dass die Finanizierung platzt, selbst wenn das Naturschutzreservat nur tangiert wird. Wir brauchen hier aber die A14!

Übrigens: die erste Planung soll genau so vorgesehen sein, aber leider soll diese Entscheidung auch sehr früh durch eine Klage des BUND gekippt worden sein. Das Ergebnis ist die aktuelle Planung der A14-Verlängerung in der Altmark zwischen Seehausen und Geesgottberg! Leider habe ich das nicht schriftlich.

 

Manch einer wundert sich noch immer, dass unser kleines Dorf Vielbaum mit knapp 200 Einwohnern eine eigene Autobahnabfahrt:  A14 AS Vielbaum bekommt, d.h. die  Abfahrt L2 Richtung Gartow nach Lüneburg/ Hamburg oder Bremen. Mehr Schwerlast-LKW’s aus dem Süden mit Fahrziel Hamburg/Bremen werden diese Route nutzen und eben nicht die zukünftige A14  zur A24. Das ist auch jetzt schon so. Wer es nicht glaubt, stellt sich einfach mal an die L2 und sieht auf die Nummernschilder der LKW’s.

 

weiterlesen: Situation an der Kreuzung B189/L2